Weißwalfang
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Kurzfassung einer mündlich vorgetragenen Erzählung Erzählt
von dem Fänger Peter Røsing aus Kangâmiut und Amos Jakobsen aus Sârdloq,
Nuuk (Godthåb) Weißwale die durchziehen, jagen ihre Nahrung nicht dicht zusammen. Man muss sich heranpirschen mit einer gewissen List, indem man sich genau die Lage merkt wo sie ziehen bzw. tauchen und dass man nicht zu dicht an die Wale herankommt und die Wale uns bemerken. Wenn Weißwale, die nicht sich nicht gerade weiterbewegen oder auftauchen, sollte man nicht zu dicht zu ihnen rudern. Erst wenn sie untertauchen sollte man sich vorsichtig nähern und wenn sie dann auftauchen, sich besonders langsam nähern. Am besten rudert man von der Rückseite, denn sie können nicht nur sehr gut hören, aber sie sind sehr scharfsichtig von der Nähe. Kommt man von der Seite, wird man in der Regel gesehen, wenn man so nahe ist dass man bereits harpunieren kann. Man muss sich darum möglichst langsam, vorsichtig bewegen und zuerst die Harpune greifen. Wenn er gerade wieder auftaucht, kann er etwas weniger sehen. Wenn man nicht geübt ist im Weißwalfang, sollte man erst nur die Wale betrachten, ohne Harpune, um die Situation zu beurteilen. Wenn man die Harpune wirft, sollte man darauf achten auf welche Seite die Leine fällt. Fällt sie auf die dem Wurfarm abgekehrte Seite, soll man schnell die Fangblase klarmachen und dannauswerfen. Aber wenn die Leine zur Wurfseite Seite fällt, so werfe augenblicklich die Fangblase hinaus. Wenn der Weißwal an der Leine oder der Fangblase schnell ruckt, ist er in der Regel nicht weit fort. Aber wenn es lange dauert bis er an der Leine ruckt, ist er auch weiter fort. Wenn man danach bestrebt ist dem Weißwal zu folgen, darf man nicht die Ölspur des harpunierten Wales verlieren. Wenn man den Weißwal versucht zu töten, sollte man den Kajakruf ertönen lassen bevor er wieder auftaucht. Weißwale sind nicht sehr scheu. Wenn er sich dann nähert und unter dir taucht zieht er möglicherweise die Fangblase herunter. Wenn man dann weiter nach dem Wal sucht, die Fangblase taucht wieder auf, der Wal ist nicht sehr scheu, will er seine Distanz halten oder verringern. Kann man nicht erkennen, ob der Weißwal harpuniert ist, er bewegt sich sehr schnell und hat dabei die Neigung die Fangblase unter Wasser zu ziehen.Ein harpunierter, getroffener Weißwal hat die Neigung sich auf die Seite zu drehen, auf der er verwundet ist. Wenn die Fangblase zieht, sie ist vor dem Wal, da wo man ihn auch untertauchen sah. Kommt man etwas näher an die Stelle, dann taucht der Wal wieder auf, ein harpunieter Wal ist sehr schnell.(Bei Anklicken des Link ist der vollständige Bericht zur Verfügung) HIER ZUM TEXT Die streckenweise etwas verwirrende Schilderung entspricht der sicherlich mit viel Gestik vorgertragenen Jagdszene des Jägers. |
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Früh üben, bedeutet Sicherheit für die Zukunft und für die Familie. Foto links S.M. Saxtoph Ilulissat 1925 Foto rechts Christian W. Schultz 1900 Beide Aufnahmen Dansk Polar Center |
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Ostgrönland Ammassalikfjord Nordseite Foto: W. Half 1976 |