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Alarm in der Arktis.

Unter diesem Titel wurde eine höchst interessante Sendung am 6.10. 07 in Arte gesendet. Die PCB-Belastung ist weltweit in Ostgrönland am höchsten. Verursacher sind die europäischen Industrieländer und deren massive Abgase die sich im Norden bzw.im Nordosten Grönlands sammeln. Die Fische nehmen damit belastete Nahrung auf, der Seehund ernährt sich von den Fischen, der Eisbär lebt von den Seehunden und damit der Kreis sich wieder schließt, genießt der Ostgrönländer die frische Eisbärleber, die allerdings hoch belastet ist. So endete die Sendung mit dem Hinweis, dass besonders die jungen Frauen im gebärfähigen Alter, so auch während der Stilzeit keine Innereien der Eisbären verzehren sollten. In „Polarfronten“ 2/2006 wird berichtet, dass Untersuchungen von Eisbärhaaren an der Ost-, sowie an der Westküste ergeben haben, dass gegenüber den Eisbärenhaaren aus einer Ausgrabung von 1300, die Quecksilberkoncentration um 14mal höher festgestellt wurde. Davon sind 93% in neuerer Zeit verursacht und nur 7% entsprechen der natürlichen Verunreinigung in der Natur.
Aus „Polarfronten“ 2/2006

Neue Literatur
Kalaallit inngerutinik atuinerat, Trommesangtraditionen i Grønland, Drum Song Tradition in Greenland

von H. C. Petersen, der auch das Buch „ Instruktionen i Kajakbygnig verfasst hat.
Trommegesang ist der traditionelle Gesang der Grönländer. Für ein Volk ohne Schriftsprache wie dem eskimoischen, eine wichtige kulturell bindende und vermittelnde Funktion. Das Buch präsentiert die grönländische Trommegesangstradition und setzt neue kulturhistorische Gesichtspunkte. Musikhistorisch ist das Buch von Michael Hauser bearbeitet.
129 Seiten ISBN: 87-90393-60-0 Verlag ATUAKAT 3900 NuuK
e-mail atuagkat.publ@greennet.gl
Aus „Polarfronten“ 3/2006
Z. Zt. arbeitet H.C.Petersen an einem Buch über das Umjak.

Zu Reisen von Fotojournalist Peter Fabel, sowie zu der Literatur, findet man Infos im Internet unter www.peterfabel.de

 




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