Willkommen im virtuellen Kajakmuseum

Vikamus Team 14. Januar 2010

Vom AWI-Institut gibt es eine interessante Veröffentlichung über die Eisentwicklung der Arktis in den vergangenen 30.000 Jahren. Dabei handelt es sich natürlich über die Entwicklung, die nicht von uns Menschen herbeigeführt wurde. Nähre Infos unter Eisbedeckung 30.000 Jahre Nähere

Die Deutsche Gesellschaft für Polarforschung e.V. informiert

Die Deutsche Gesellschaft für Polarforschung beging mit einer Festveranstaltung im Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Forschungsstelle Potsdam, den 50. Jahrestag ihrer Gründung. Dies war  verbunden mit einem Vortragsprogramm zum Thema "Polargebiete und Klima". Namhafte Wissenschaftler referierten zu Umweltveränderungen in der Arktis und Antarktis und gingen auf deren Bedeutung für das Weltklima und das Leben in Polargebieten ein.

Die Deutsche Gesellschaft für Polarforschung ist 1959 aus dem 1926 gegründeten "Archiv für Polarforschung" hervorgegangen und gibt unter dem Titel "Polarforschung" eine eigene Zeitschrift heraus. In verschiedenen Arbeitskreisen der Gesellschaft werden Expeditionsvorhaben in Polargebieten zwischen den beteiligten Forschungseinrichtungen und Wissenschaftlern koordiniert und deren Ergebnisse ausgetauscht.

An gleich mehreren Jubiläen der Deutschen Polarforschung ist auf der Veranstaltung erinnert worden. So wurde vor 50 Jahren in der Bundesrepublik und in der DDR gleichzeitig die Polarforschung nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgenommen. Drei Potsdamer Meteorologen waren im Rahmen der Sowjetischen Antarktisexpedition 1959-1961 auf der Station Mirny in der Ostantarktis als Gastwissenschaftler mit einem Forschungsprogramm zum Strahlungshaushalt der antarktischen Inlandeis-Oberfläche und zum Ozongehalt der Atmosphäre tätig. Die Bundesrepublik Deutschland beteiligte sich an der 1959 beginnenden Internationalen Glaziologischen Expedition in Grönland (EGIG) mit geophysikalischen, geodätischen und meteorologischen Programmen. Vor 30 Jahren begann die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover mit geologisch/geophysikalischen Untersuchungen zum geologischen Aufbau der Erdkruste in Polargebieten. Vor 20 Jahren kamen auf einer Konferenz in Potsdam erstmals ost- und westdeutsche Polarforscher im größeren Rahmen in Kontakt, womit der Prozess der Vereinigung der deutsch-deutschen Polarforschung begann, der sich später, auch unter dem Dach der Deutschen Gesellschaft für Polarforschung, vollzog. Beleg für die erfolgreiche Vereinigung auf diesem Gebiet ist die Gründung einer Forschungsstelle des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Potsdam in der viele Wissenschaftler und Techniker aus der DDR neue Arbeitsmöglichkeiten gefunden haben. 

Wir verweisen auf den Link www.dgp-ev.de   Besonders hinweisen möchten wir auf die Zeitschrift „Polarforschung“ bzw. auf die vorliegenden Berichte aus diesem Archiv.   

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Neu im virtuellen Kajakmuseum
Kajaks in deutschen Museen

Mit der Auflistung haben wir begonnen, die Kajaks die in deutschen Museen lagern, zu erfassen und zu beschreiben. Wir haben begonnen, denn es fehlen teilweise noch Bilder, Fakten Daten, Infos zu den Booten. Wir haben die Hoffnung, dass aus der Museenlandschaft eventuell weitere Infos uns zugehen werden. Gleichermaßen hegen wir die Hoffnung, dass Besucher der Museen, wie in Frankfurt, Hamburg und weiteren, eventuell zur Kamera greifen und uns mit einem Bild von diesen präsentierten Kajaks versorgen. Bezüglich der Veröffentlichungsrechte werden wir uns dann mit den Museen auseinandersetzen. Natürlich wäre es ebenfalls sehr interessant, wenn uns auf diesem Wege weitere Boote genannt werden.  Das Ziel der Präsentation sollte sein, dass die Interessenten in die Museen gehen, dass man dieser polaren Kultur mit einer entsprechenden Achtung gegenüber tritt.
VIKAMUS-Team, im Oktober 2009  

 

Polarstern von der Arktisexpedition zurück
Die Ergebnisse einer sehr interessanten Expedition

Unter dem Begriff Fundstücke zeigen wir Gebrauchsgegenstände der westlichen Inuit.


Auf der rechten Seite haben wir begonnen, Literatur und entsprechendes Material zu dem Thema "Historische Inuitkultur und Kajakanwendung" zu präsentieren oder zu vermitteln. Soweit Bedarf besteht, sind wir bei Bestellungen behilflich oder machen bei Vorkasse eine Sammelbestellung.

Sollte einem interessierten Besucher des virtuellen Museums neue Literatur oder entsprechende Quellen bekannt sein, sind wir gerne bereit, diese hier zu veröffentlichen. Für entsprechende Hinweise, auch in den tangierenden Bereichen, sind wir dankbar.