Fanggeräte

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Westgrönld. Kajak mit kompletter Ausrüstung

Kopie aus dem Buch: "DEN GRØNLANDSKE KAJAK OG DENS REDSKABER" von P. Scavenius Jensen Nyt, Nordisk Forlag Arnold Busk, 1975

Westgrönländisches Kajak mit kompletter Ausrüstung und Paddel: Länge 5,65 m, Breite 0,45 m Cockpithöhe 0,20 m. Das Boot wurde von Friedrich Hagenauer in der Zeit 1899/1901 erworben

Aufnahme aus dem Völkerkundemuseum Herrnhut, Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen. Foto: S. Augustin

Eines der wichtigsten Gerätschaften zum Kajak gehörend, ist das Paddel. Entlang der Küsten, die von den Kulturen bewohnt wurden, hat das eskimoische Paddel eine ebenso interessante Entwicklungsgeschichte. Zählt heute bei der Anwendung im Sport als Kriterium die Uhr, war es bei der Jagd die Sicherheit und das lautlose Heranpirschen an das Jagdopfer. Wir haben dem Paddel einen neuen "Raum" gewidmet, der über den Link Inuitpaddel zu erreichen ist. Dort finden Sie eine Zeichnung mit den Maßen eines Paddels wie es 1958 im Einsatz war. Diese Maße sind nicht als feste Größe zu sehen. Sehr individuell baute jeder Jäger sein Paddel.

Beide Abbildg. aus: "DEN GRØNLANDSKE KAJAK OG DENS REDSKABER" von P.Scavenius Jensen Nyt, Nordisk Forlag Arnold Busck, 1975 (Gr. Bild Harpune / Gr. Bild Prinzip)

Vorbereitung zum Harpunenwurf mit dem Wurfbrett.

Die Harpune ist geworfen, der Kajakfahrer hält das Wurfholz in der Hand, während die Harpune zu dem Opfer schnellt. Im Regelfall ist die Harpune mit der Fangblase verbunden, die auf dem Heck des Kajaks liegt. Wurfdistanz max. 20 m

Beide Fotos : Henrik Deichmann 1906, Aufnahmen: Dansk Polar Center

Die Sicht vom Kajak auf das Eis.

Aufnahme: Fotojournalist Peter Fabel, 1990


Abbildg rechts:
Auf dem Bild fehlt zu den Gerätschaften ein Leinengestell, da bereits eine Schusswaffe im Einsatz ist.

Foto: Jette Bang 1938, Aufnahme Dansk Polar Center.

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Entsprechend der Erkenntnis, fast getroffen ist auch vorbei, wurden an dem Vogelspeer seitliche Krallen montiert, die sich in dem Federkleid des Vogels verfangen, falls nicht ganz getroffen aber den Erfolg sichern.

Abbildg aus: "DEN GRØNLANDSKE KAJAK OG DENS REDSKABER" von P.Scavenius Jensen Nyt, Nordisk Forlag 1975

Anwendung der Harpune mit dem Wurfbrett, der Inuit Enos, einer der letzten der bis 1987 an der Ostküste noch mit den klassischen Geräten jagte.

Aufnahmen: Fotojournalist Peter Fabel, 1990

Das Schießsegel wurde als Sichtschutz vor der Beute verwendet. Bei dem Heranpirschen an die Beute duckt sich der Kajakfahrer. Der Seehund verwechselt das Segel mit einer Eisscholle.

Kopie aus dem Buch "DEN GRØNLANDSKE KAJAK OG DENS REDSkABER" von P. Scavenius Jensen Nyt, Nordisk Forlag 1975



Kajakfahrer mit der Anwendung des Schiessegls, Ausführung C. Das Segel kann gewendet oder sogar gefaltet werden. Man beachte die Windrichtung und die Stellung der Segel.

Foto: Marius Nyeboe, 1900.
Aufnahme: Dansk Polar Center

Wurfbrett mit künstlerischen Applikationen aus Bein. Nationalmuseum Kopenhagen.

Aufnahme: W. Half, 2007

Wurfbrett aus dem Völkerkundemuseum Herrnhut, Ursprung: Yupik Alaska.
Erworben von Adolf Stecker 1911.
Länge 48 cm. Es ist zu erkennen, dass die Positionierung der Harpune oder des Speers in der rechten Darstellung gegenüber der grönländischen verändert ist

Aufnahme aus dem Völkerkundemuseum Herrnhut, Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen. Foto: S. Augustin, 2006.

Harpune aus dem Völkerkundemuseum Herrnhut, Material: Holzschaft, Knochenspitze, Stahlklinge, Ledergurt. Ursprung: Grönland. Erworben von Weiler 1889
Gesamtlänge: 207 cm

Aufnahme aus dem Völkerkundemuseum Herrnhut, Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen. Foto: S. Augustin, 2006.